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Der Senf des Tages
   
 

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Der zweite Teil der Segelreise durch die Ägäis führt uns nach Patmos, wo der Überlieferung nach der Evangelist Johannes seine Apokalypse, das sogenannte Johannesevangelium geschrieben hat. Danach ein Segeltag mit einer Hochzeit auf See, die von Kapitän Sergey Komakin vollzogen wird. Das nächste Reiseziel ist Skopelos, wo der Film "Mamma Mia" mit Merryl Streep, Pierce Brosnan und anderen berühmten Schauspielern gedreht wurde. Überall in der Stadt findet man Hinweise auf das Spektakel. Danach ein langer Segeltörn bis nach Thessaloniki, wo die meisten Passagiere aussteigen werden, einige eine kombinierte Segelreise weiterführen werden und wo neue Gäste die SeaCloud "entern" werden.



Vor Patmos liegen wir auf Reede und der Tender wird
uns nach Bedarf zur Anlandestelle in Skala bringen, von wo aus uns ein Reisebus zur Johannes-Grotte und zum Kloster bringen wird.

 

Vom Schiff aus sehen wir schon Chora mit dem mächtigen Kloster oben auf dem Berg

man sieht shon an der großen Anzahl der Gäste, dass der Besuch von Patmos großes Interesse gefunden hat. Das Prozedere mit der Abmeldung per Bordpass geht schnell vonstatten und der Tender wartet schon.


und dann haben wir auf der Überfahrt Zeit für Gespräche   und ein paar lockere Sprüche


Der komfortable Reisebus wartet schon und sobald alle eingestiegen sind kann Kyra nach Prüfung der Vollzähligkeit den Bus starten lassen und uns die Reiseführerin vorstellen.

Am Zugang zur Grotte stehen wir im Halbkreis um die Reiseführerin hereum und lauschen einem Vortrag über die Historie der Grotte, wo der Evangelist Johannes die Apokalypse verfasst hat.


Auf einem Bild können wir die Grotte sehen und sie erklärt uns die Gegeben-heiten.
In der Grotte ist Stille geboten und fotografieren streng untersagt


Auf dem Gang zur Grotte sehen wir jede Menge Bilder, die oft mit den Ereignissen wenig gemeinsam haben.


Hier dürfen wir noch fotografieren aber der Fortgang der Entwicklung der Anlage über die Jahrhunderte hinweg ist nur schwer auf einem Bild einzufangen.


Mehrer Tafeln mit verschiedenen klerikalen Persönlich-keiten bleiben uns vom Text her verschlossen, denn welcher Normalbürger kann schon Altgriechisch entziffern.


Wieder der Grotte entstiegen, sehen wir auf dem Weg zum Bus, der uns ins Kloster bringen wird, die Stadt und den Hafen von Skala


Auf dem Fußweg vom Parkplatz zum Kloster schon jede Menge Souveniers,  die von den Besuchern bitteschön gekauft werden möchten.


Das Johannis-Kloster ist riesig und macht mit seinen gut erhaltenen Mauern einen wehrhaften Eindruck


Schon im Eingansbereich unübersehbar  der Hinweis auf Johannes

Hier gibt es strenge Vorschriften über die Bekleidung. Die männlichen Besucher keine kurzen Hosen und die Schultern bedeckt. Die weiblichen Besucher ebenfalls bedeckte Schultern und Röcke, die über die Knie reichen müssen. Hosen lt. Vorschrift nicht erlaubt, aber anscheinend drückt man da ein Auge zu.


Vor dem Eingang müssen wir warten, denn man lässt    nur eine überschaubare Menge Besucher eintreten.


Der Innenhof  ist kühl und schattig und bietet einige Sehenswürdig-keiten.
Alles ist sauber und gepflegt und macht einen soliden Eindruck.


Dann dürfen wir eintreten, wieder mit dem Hinweis, dass man in einigen gekenn-zeichneten Bereichen nicht fotografieren darf.


da dürfen wir noch auf den Auslöser drücken und erhalten eindrucksvolle Bilder, die sicherlich irgendwann renoviert wurden, denn die Farben  sind frisch   und kräftig.

 
Dann sind wir im Museum  mit seinen reichen Kunst-schätzen, von denen man gerne ein Bild machen möchte.
Ich konnte es mir nicht verkneifen, wenigstens diesen außer-gewöhnlichen Blickwinkel festzuhalten.


Druaßen,      bei einem Rundgang der reichlich bestückte Glockenturm, dessen Geläut in Vollzahl der Glocken sicherlich beeindruckend wäre.


Nochmals die Glocken.
Hier kann man deutlich die Mechanik sehen, mit der sie zum Klingen gebracht werden.


Bei dem Rundgang durch das Kloster muss man aufpassen sich in den kreuz und quer, rauf und runter gehenden Gängen nicht zu verlaufen.
Wir hatten einige Mühe, die Toiletten zu finden.

Auf dem Weg nach draußen noch mal eindrucksvolle Bilder von Heiligen, die ich nicht zuordnen kann, denn die Unterschriften sind wieder für Analphabeten in griechischer Sprache nicht zu lesen.


Die Mauern stabil und die Wände weiß gestrichen, so wird der Weg nochmals den guten Eindruck, den man von diesem Kloster hat, verstärken.


In der Ferne eine kleine Kapelle, wie überall in Griechenland weiß gestrichen und dadurch nicht zu übersehen.


Unterwegs zurück nach Skala eine der vielen in Griechenland noch erhaltenen Windmühlen, deren Ausrichtung immer nach Nordosten geht, weil daher fast das ganze Jahr der Wind weht.


Ein Wasser-Reservoir mit einer Funkantenne obendrauf zeigt, dass die "Patmosianer" wissen, wie man in der heutigen Welt zurechtkommt.


Von Ferne winkt die SeaCloud und wir freuen uns auf die Annehmlich-keiten, die sie bietet, auf einen kühlen Drink und     auf das Mittagsbuffet.


Wieder in Skala ein Eindruck von Tourismus


und dann sind wir auch wieder am Tender, der den Ausflug zur Grotte und zum Kloster beenden wird.


Und das ist die Speisekarte nach diesem an Ereignissen reichen Vormittag.
Schon beim Lesen kriegt man Appetit auf die Köstlichkeiten, die da vom Küchenteam kreiert werden.
Angerichtet wird auf dem Lido-Deck

 
Hier, am Anfang des Buffets holen wir uns einen Teller, spähen auf die Vorspeisen und haben in der Warteschlange genug Zeit, eine Entscheidung zu treffen


die bei dem reichhaltigen Angebot nicht immer leicht fällt, denn da kommen noch jede Menge Verführungen auf uns zu


die den Gaumen kitzeln und das Gewissen um die Kalorienanzahl, die man eigentlich nicht überschreiten sollte auf eine harte Probe stellt


aber da kann man sich mit einer köstlichen Yoghurt-Kaltschale trösten, die angeblioch nicht aufträgt und unterm Strich eigentlich garnicht zählt.


an diesem Verführungs-angebot der Köche kommt man nur mit höchster Willebskraft der Askese vorbei


um dann vor der Qual der Wahl kläglich zu scheitern, wobei ,man mit dem Mantra, dass man nur einmal lebt und man länger tot ist, als lebendig, den inneren Widerstand aufgibt


aber da lauern noch Köstlichkeiten, wie z.B. leckerer Apfelstrudel


Obst- Köstlichkeiten und ein ausgewogenes Käsebuffet auf den inzwischen zum Genießer mutierten Passagier der SeaCloud, dem zu widerstehen schlicht und einfach Dummheit wäre

Vom reichhaltigen Lunch mit einer, wie auch immer gestalteten Erholungs- pause für neue Events gestärkt, wartet schon das nächste Ereignis auf uns, wobei sich Kyra und Kapitän Komakin abstimmen

und dann tobt auch schon der Bär in Form eines inzwischen berüchtigt gewordenen SeaCloud-Shanty-Chores der Besatzung und bringt seine urwüchsigen Gesänge zu Gehör


man sieht, mit welcher Hingabe gesungen wird


und irgendwann in Madagaskar ist der Durst unerträglich geworden und der Chor singt eine Schleife, die erst dann unterbrochen wird, wenn ein Drink serviert wurde


Nch dem Beifall der begeisterten Zuhörer darf sich die Crew an der Bar zu einem wohlverdienten Drink einfinden und man prostet sich ausgiebig zu


und dann springt der Funken über und plötzlich ist eine Tanzfläche voll begeisterter Tänzer und Tänzerinnen

 
wobei doch wohl die weiblichen Gäste in der Überzahl sind, weil sich die männlichen Faulpelze mit dem Zuschauen begnügen


was die Mitglieder der Crew auf die Tanzfläch lockt und die tanzenden Damen begeistert


Der nächste Tag ist ein Seetag und hat ein besonderes Ereignis:
Eine Trauung auf See


die durch Kapitän Sergey Komakin würdevoll und feierlich zelebriert wird.


als Trauzeugen fungieren in diesem besonderen Fall Hotel Manager René Kronsteiner und Kreuzfahrt-Direktorin Kyra Zwirlein


nach den Glück-wünschen der  begeisterten Gäste, die mit großzügig gespendetem Sekt ein Hoch auf das Brautpaar ausbringen


sitzen die Akteure sichtlich entspannt zusammen


und es verbreitet sich eine heitere Ruhe in einer gelösten Stimmung


wie und wo man hier auf dem Meer einen so wunderschönen Brautstrauß aufgetrieben hat, bleibt ein Rätsel, er soll jedenfalls Glück bringen


Das nächste Ereignis ist ein Besuch der Insel Skopelos, wo uns der Film "Mamma Mia" und seine Akteure auf Schritt und Tritt begleiten.
Die SeaCloud ankert auf Reede und wir werden mit dem Tender an Land gebracht.




Wind und Wellen sind mäßig und so herrscht an Bord des Tenders eine heitere, auf den Besuch der Insel gerichtete Stimmung


An Land empfängt uns das Denkmal irgendeines wohl wichtigen Helden der Insel, was uns zwar keine Ehrfurcht einflößt, aber als Hintergrund zu einem Foto willkommen ist


Die Häuser sind, wie überall in Griechenland weiß gestrichen und es geht von der Anlegestelle überall in die Höhe, was bei der herrschenden Temperatur wohl einigen Durst erzeugen wird, auf den wir uns jetzt schon freuen, denn die Insel ist bekannt für fruchtige Getränke


hier wird ein Erinnerungsfoto geschossen


das mit nahezu akkrobatischer Stellung ganz besonders gut zu werden verspricht


Im Hintergrund die auf Reede liegende SeaCloud und im Vordergrund zwei Gäster des Schiffes, die wir auf diesem Inselrundgang noch mehrmals treffen werden


Der Aufstieg durch unzählige Treppen ist   bei der herrschenden Temperatur zwar sehr anstrengend


wird aber auf halber Höhe durch ein viel versprechendes Schild belohnt, wobei man gespannt ist,wie der angepriesene Drink wohl munden wird


da sitzen auch schon einige SeaCoudies unter Schatten spendenden Bäumen und harren dessen, was die Wirtin wohl kredenzen wird


sie ist in voller "Äktschen" und wirkt professionell und cool


und was sie dann auf den Tisch stellt, kann sich wirklich sehen lassen und schmeckt dank der gekühlten frischen Früchte herrlich erfrischend


Ein Erinnerungsfoto soll an diesen schönen Ort mit seiner launigen Wirtin erinnern


Im Innenraum hängen einige Fotos mit Widmungen der Mamma Mia Schauspieler allen voran Meryl Streep und Pierce Brosnan


Ein Blick zurück, doch nicht im Zorn, sondern in Bewunderung dieses herrlichen, schattigen Plätzchens, das uns für den mühevollen Aufstieg belohnt hat


Wir bewundern mal wieder, wie sauber diese Griechischen Insel-Städte sind, überall Blumen und Pflanzen, die unseren Weg begleiten


uralte Bauwerke, wie diese Basilika, die sicherlich irgendwann renoviert wurde


wobei das Mauerwerk von höchster Improvisations- kunst zeugt


unten im Hafen nochmal ein kühler Drink namens Frapee unter dem wir uns erst mal nichts vorstellen konten.
Er ist aus eisgekühltem Pulverkaffee mit aufge-schäumter Milch und erfrischt wunderbar, was wir uns erst nicht so recht vorstellen konnten.
Man muß nur rechtzeitig laut und deutlich "ohne Zucker" sagen, sonst ist es eine süße Brühe.


An unzähligen einladenden Gaststätten vorbei wieder zur Anlegestelle, wo der Tender auf uns wartet.


Und dann sind wir auch schon wieder "Auf See" in Richtung Thessaloniki und wir treffen uns auf dem Lido-Deck zu einem Abschiedstrunk



plaudern über Erlebnisse auf dieser angenehmen Seereise


prosten uns auf ein vielleichtes Wiedersehen auf diesem herrlichen Schiff zu


und irgendwann läutet die Glocke zum letzten Kapitäns - Dinner auf dieser Segelreise


eine heitere und auch etwas melancholische Stimmung beim  Abschieds-essen, besonders am Kapitänstisch


man sitzt nochmals mit Gästen, die man auf dieser Reise öfters als Tischnachbarn hatte, zusammen und wünscht sich viel Glück auf dem weiteren Lebensweg


später stellt der Hotel-Manager nochmals unter dem Beifall der Gäste die ganze Crew vor, die auf dieser Reise so fürsorglich für unser leibliches Wohl gesorgt hat


und am nächsten Morgen sind wir pünktlich kurz nach 6:00h in Thessaloniki und die Reise ist vorerst zu Ende.


Das mit Banderolen gekenn- zeichnete Gepäck wird von Bord gebracht und je nach Flugplan sortiert aufgestellt


Die Gäste nehmen Abschied, manche freuen sich auf zuhase, manche bedauern, dass die Reise schon zuende ist


aber alle nehmen schöne Erinnerungen an eine angenehme Reise mit und werden von Kapitän Komakin und Renè herzlich verabschiedet.


Hier steht schon Einiges für die nächste Reise bereit und es wird noch Manches dazu kommen, damit auf der SeaCloud kein Mangel herrscht


Die Mannschaft räumt und putzt und füllt die Bestände auf und wir machen einen Spaziergang durch Thessaloniki.
Es ist nicht ganz einfach sich auf dem Stadtplan zurecht zu finden.


Der Straßenverkehr ist mörderisch und die Salonikesen haben einen eigenwilligen Fahrstil.


aber dann finden wir doch eine ruhigere Straße mit einer Fußgänger-  Zone und mit Schatten spendenden Bäumen


der würdige Herr mit dem schneeweißen Wallebart findet hier ein ruhiges Plätzchen für eine erholsame Rast.
Aus dem Straßencaffee wird er sicherlich etwas Erfrischendes kommen lassen


So kann man an einer Baustelle auch Bäume dasrstellen



Keine Ahnung, wer der würdige Herr in Marmor ist, aber man sieht einige derartige Denkmäler in der Stadt



altes Gemäuer gibt es zuhauf, manche sind baufällig und können nicht betreten werden, aber die Anlage drumherum sieht aufgeräumt und gepflegt aus.


Unter diesen ineinander verbauten Dächern befindet sich ein Museum, das wir aus Zeitgründen nicht besucht haben, denn es gibt noch so Vieles zu sehen.


Ein interessanter Springbrunnen, der alle 2 Minuten ein anderes Wasserspiel bringt, wenn ich mich nicht verzählt habe, waren es acht Varianten.


Wieder ein würdiger Herr, vermutlich ein Christlich - Othodoxer Würdenträger. Den Text dazu kann ich mangels Griechisch - Kenntnissen nicht entziffern


Zwischen modernen Neubauten immer wieder wunderschöne Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Vermutlich ein Hotel, gehegt und gepflegt.


Die Stadt ist voller Sakralbauten, meist Griechisch - Orthodox. Diese haben wir besucht.


Der Eingang ist recht schlicht,


aber innen sieht man eine Fülle religiöser Kultstätten


ein mit wohl hundert, jetzt elektrischen Kerzen bestückter Lüster


oder dieser prächtige Kronleuchter



Eine Eingangstür mit reichem, noch voll intaktem Schnitzwerk, wahrscheinlich uralt, aber bestens erhalten und gepflegt


Die Kirche ist voll mit solchen Schnitzwerken


man fragt sich, wer denn heute noch solche Schnitzereien machen und wer sie wohl auch bezahlen kann


Eine rot beleuchtete goldene Krone bildet den Abschluss unseres Kirchgangs.


Draußen gehen wir die Uferpromenade entlang, wo eine Gastlichkeit die andere ablöst.


und sind nach diesem modernen Gebilde wieder im Hafenbereich, wo die SeaCloud auf uns und neue Gäste wartet.

Dies war der zweite Teil der Segelreise durch die Ägäis mit Stationen in Patmos, Skopelos und letztendlich in Thessaloniki.
Nachdem wir die nächste Reise als Kombination dazugebucht haben, geht es mit dem nächsten Bericht in ca. 4 Wochen weiter, von Thessaloniki zurück nach Athen.

Ute und Gerhard Kristen

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