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Der Senf des Tages
   
 

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Der letzte Teil unserer Segelreise durch die Ägäis führt uns von Thessaloniki über verschiedene Inseln wieder zurück nach Athen.
In Thessaloniki werden wieder neue Gäste an Bord kommen. Allerdings haben einige Passagiere, wie auch wir, diese zweite Reise dazugebucht und genießen weiter das Leben an Bord der SeaCloud mit ihrem ausgezeichneten Service.
Auch auf dieser Reise findet wieder eine Hochzeit an Bord statt und Kapitän Sergey Komakin wird wieder souverän die feierliche Zeremonie vollziehen.


Das ist die geplante Reise zurück von Thessaloniki nach Präus-Athen, wobei wir wegen des stürmischen  Wetters nicht in Hydra angelegt haben.
Wir werden Skiathos, Naxos, Mykene und nochmals Nauplia anlaufen.
Hydra war wegen des stürmischen Wetters nicht möglich.

Hier war unser Liegeplatz in Thessaloniki und wir hatten es nicht weit, einen Spaziergang durch die Stadt zu machen, über den wir im vorherigen Bericht ein paar schöne Bilder gezeigt haben.

 

Am späten Nachmittag
ist alles vorbereitet, die neuen Gäste zu empfangen


und da sind sie auch schon und werden von Kyra herzlich begrüßt


natürlich gibt es für jeden neu eintreffenden Gast gekühlte feuchte Tücher, um sich den Schweiß von Gesicht und Händen zu wischen und ein Glas Sekt zum Empfang


kurz darauf ist auch der Schlepper im Anmarsch


und dann hängen wir auch schon am Haken und werden aus dem Hafenbecken geschleppt


Ein Blick zurück, nicht im Zorn, sondern in der Erwartung was auf uns zukommen wird, denn im Hintergrund bilden sich ungewohnte Wolken


sieht auch nicht ganz so doll aus und wir sind gespannt, was das Wetter mit uns vorhat


Der Wind hat zwar geweht, aber der Seegang war erträglich und am nächsten Morgen hatten wir wieder strahlenden Sonnenschein und waren frühmorgens in Skiathos.


Die Fahrt im Tender zeigt fröhliche Gesicher, in Erwartung dessen, was Skiathos wohl zu bieten hat


Die ruhige Überfahrt lädt zu informativen Gesprächen ein


In jedem Hafen auf einer der griechischen Inseln steht irgendein Denk-oder Mahnmal mit einer heroischen Persönlichkeit, so auch in diesem Hafen


eine Kirche mit einem filigranen Kirchturm weckt unsere Bewunderung, wobei die Glocken nahezu im Freien hängen und sicher gut zu hören sind


massiver diese Basilika, aber nicht weniger beeindruckend


gleich am Anlegeplatz ein Schild, das zu allen möglichen Touren einlädt, wobei eine auf Kunden wartende Frau zwischen den Zähnen hervorknurrtre "Ich hasse Skopelos"


Dieses Denkmal ist dem Erbauer des feudalen Gebäudes auf der Halbinsel gewidmet, das man allerdings nicht betreten kann.


Dafür gibt es einen schönen Rundweg, auf dem man die Halbinsel umrunden kann, unter schattigen Bäumen


vorne auf dem Rundweg ein schönes Gasthaus, mit Blick aufs Meer, wo man herrliche gkühlte Getränke bekommt


was wir natürlich als willkommene Erfrischung
im von einer sanften Brise im Schatten der Bäume umwehten Plätzchen wahrnehmen

 
wobei wir das Glück hatten, dass gerade dieser schöne Platz frei geworden war.


Unser Lektor Dr. Konstantin Elfe hat, als fröhlicher Jünger Poseidos diese Pause zu einem kühlen Bad im Meer genutzt


wir bestaunen diese spiraligen Gebilde, die in mehreren Exemplaren auf diesem idealen Platz im Wind rotieren und fragen uns, wie hat der Künstler diese exquisiten Kunstwerke geschaffen.


Ein Blick auf den Yachthafen, wo einige wunderschöne Schiffe liegen


und bei einem Rundgang durch die Altstadt entdecken wir diese, aus Treibholz gefertigte "Segeljacht"

am Rückweg zum Hafen im Schaufenster schöne Teller gesehen.
Blitz aus heiterem Himmel, waren diese Teller nicht wirklich schön, würde einer an eine Wand in unserer Wohnung passen, aber ja doch!
Spurt zurück, Teller gekauft und das Souvenir der Reise erstanden.


am Anlegeplatz wartet schon eine Abordnung der Crew auf die Landgänger.


und für diese haben sie auch schon gekühlte, feuchte Tücher und eine Erfrischung parat.


Es wird geflaxt und geschäkert und viel gelacht an diesem "Wartestand"


Dann sind wir auch schon auf der Rückfahrt auf dem Tender und haben einen Blick zurück, auf diese schöne Halbinsel


und auf der Fahrt zur SeaCloud dann dieses Bild eines Doppel-Flight-Events, bei dem wir erst beim genaueren Hinschauen entdecken, dass da zugleich zwei Personen am "Seil" hängen


Hier werden wir Zeugen einer zweiten Hochzeit auf dieser Segelreise


Kapitän Sergey Komakin steht bereit und wartet auf die Haupt- personen, wobei schon der männliche Part der Zeremonie bereitsteht.


Das Paar ist bereit, für eine Handlung, die das künftige Leben der Beiden in ganz neue Bahnen lenken wird.
Ab jetzt heißt es nicht mehr "Ich" sondern "Wir"

 
Kapitän Komakin zelebriert eine feierliche, dem Anlass entsprechende würdige Szene und verheiratet das Paar vor etlichen Trauzeugen, quasi für immer


es ist vollbracht, das kraftvolle "Ja" wurde vernommen und einem uralten Brauch gemäß darf der Bräutigam jetzt die Braut küssen und das macht er denn auch und so sind sie von nun an ein Ehepaar


ein Bild zur Erinnerung krönt die Beteiligten, wobei eine Hochzeit auf hoher See, vollzogen von einem Kapitän, doch etwas Besonderes  ist und darum besonders lange Glück bringen soll, was wir dem Paar von ganzem Herzen wünschen


hier noch ein Bild von allen Beteiligten, denn ein paar Trauzeugen sind immer noch eine wichtige Begleitung


entspannt sitzt das frisch gebackene Ehepaar in der Lido-Bar und die Koch-Brigade zeigt, was sie drauf hat

Maik Albbrecht ist ein Künstler, nicht nur an den Kochtöpfen, sondern auch in diesem besonderen Fall einer Hochzeits-dekoration. Sein schöner Schwan aus Eis hat aber leider nur eine begrenzte Lebensdauer.


Das frisch gebackene Ehepaar schneidet die Hochzeitstorte an und jeder ist eingeladen, sich ein Stück davon abzuholen.


wir lassen es uns schmecken und stoßen mit dem Paar auf ein langes, glückliches Eheleben an.

Dann stellt der Kapitän seine Mannschaft vor. Die wichtigste Person dabei ist der Mann in dem weißen Outfit. Es ist der Chef-Koch und der sorgt für unser aller Wohlergehen und dann geht's zum Kapitäns - Dinner.


Das nächste Ziel ist Mykonos, die viel besungene Insel in den Kykladen. Wir liegen auf Reede und der Tender bringt uns, wie immer, in den Stadt-Hafen


Reiseleiterin Kyra erklärt uns einige Besonder- heiten der Stadt und auf was man besonders achten soll


und Lektor Konstantin Elfe klärt uns sehr eindrucksvoll über die Geschichte und den Werdegang von Mykonos auf


wobei der große Bildschirm das Ganze optisch sichthbar macht.


der Anblick lässt hoffen und wir sind bereit für einen Insel-Rundgang

 
Entgegen aller Theorie und eindrucks- vollen Schilderungen ist die Realität immer noch das, was am meisten beeindruckt.


Ein Gang durch die Stadt führt uns auf diese nahe am Wasser gebauten Häuser vorbei, die natürlich alle für die Touristen etwas zu bieten haben


und natürlich fällt dieser Leder- sandalen-
Shop durch seine originelle Werbung ganz besonders auf.


auf dem Weg durch die engen Gassen der Altstadt, die gebaut wurde, als es noch keine Autos gab

kommen wir natürlich auch an den für Mykonos berühmten Windmühlen vorbei, was den Fotografen natürlich mehrmals auf den Auslöser drücken läßt,für ein besonders schönes Foto.


und das ist es, eine Windmühle, wie sie beeindruckend und schöner nicht sein könnte.


weiter durch die engen Gassen


vorbei an Gastonias, die mit kühlem Schatten und einem erfrischenden Drink zum Verweilen einladen


treffen wir auf diese, von einem fantasievollen Künstler aus Alteisen zusammen- geschweißte Chimäre


und da alle Wege in Mykonos zum Meer führen, sind wir bald darauf wieder im Hafen



wo uns der Tender wieder aufnimmt


Die SeaCloud liegt weit draußen auf Reede und durch den Wind erwartet uns eine gehörige Schaukelei, die aber von den erfahrenen Seeleuten souverän gemeistert wird.


Am nächsten Morgen, in der Nähe von Naxos lockt uns ein Badestop ins ruhige Wasser


was als willkommene Abwechslung dankbar angenommen wird


die Kletterpartie auf die Schwimm-Plattform scheint nicht ganz einfach zu sein und erfordert mehrere Anläufe


auch die Luftmatratzen sind sehr beliebt und werden gerne bevölkert


die Crew lädt zum Wasserskie - laufen ein     und diese Amazone dreht gekonnt mehrere Runden

Da feiert ein alter Seebär an Bord seinen Geburtstag und lädt zu einem Umtrunk ein. Wir verkosten karibischen Rum, prosten uns kräftig zu und wünschen gute Gesundheit


daneben gibt es Gelegenheit zu einem angeregten Plausch


Am Nachmittag sind wir nochmals in Naxos und lernen wieder neue Sehens- würdigkeiten kennen


Hinter dem Torbogen eine Galerie mit wirklich sehenswertem Kunstwerk


draußen wieder dicke Mauern, die mit ihrer Trutzigkeit den Eindruck von Unbesiegbar- keit erwecken.


hier hat ein Künstler ein Stück Mauerwerk zu einem Angst einflößenden Gesicht benutzt und unwillkürlich fühlt man sich durch die starr blickenden Augen gefesselt


Am nächsten Morgen ist wieder Segeln angesagt und da zeigt der Meltemi, wass er kann und zerzaust uns ganz gehörig


was uns zwei gerissene Segel beschert, die von der Crew bei diesem Wind und Seegang geborgen werden und mit Bordmitteln repariert werden.


An Lunch auf dem Lido-Deck ist nicht zu denken und so serviert die Küchen- mannschaft das Essen auf der Lee-Seite unter einer Zeltplane.


den Teller beladen ist noch die leichteste Aufgabe, das Kunsstück ist, den beladenen Teller um eine offene Stelle vor dem Wind zu retten. Mir hat es fast die Garnelen vom Teller geweht.


Die reparierten Segel müssen natürlich wieder an ihre vorgesehene Stelle gebracht werden und die Crew hat alle Hände voll zu tun, dies wieder zu schaffen


Die Segel an den Rahen zu befestigen ist bei diesem Wind und dem Seegang eine schwierige Aufgabe und das gleich zweimal.


aber die erfahrenen Matrosen haben diese schwierige Aufgabe schwindelfrei und mit gewohnter Präzision im Griff



Am nächsten Morgen sind wir wieder in Nauplia und einige Gäste sind froh über das angebotene Ausflugs - Angebot nach Mykene


Am Abend ist dann das Abschieds - Dinner. Abschieds - Stimmung kommt auf und auch etwas  Wehmut darüber, dass die Reise schon wieder zu Ende ist


hat man sich doch gerade erst etwas näher kennengelernt und gemeinsame Gesprächs- themen gefunden


die Crew wird nochmals vorgestellt und erhält mächtigen Applaus für die Fürsorge und den Service, der für unser aller Wohlergehen auf dieser Segel-Reise gesorgt hat.


Am frühen Morgen sind wir wieder in Piräus, an dem Liegeplatz, an dem unsere Reise begonnen hat und wir stellen unser Gepäck, versehen mit farbigen Banderolen, die den Heimflug kennzeichnet, vor unsere Kabinentür


nach dem letzten Frühstück warten wir geduldig auf unsere Ausschiffung


prüfen nochmals, ob alle Papiere, die da sind Pass, Flugtickets etc. in Ordnung sind und benutzen ein letztes Mal unsere Bordkarten


auf dem 'Stairway to Heaven' geht es diesmal abwärts und wir werden von Kapitän Sergey Komakin persönlich verabschiedet


ebenfalls ein herzlicher Abschied von Hotel-Manager Renè Kronsteiner, den wir schon seit unserer ersten Reise kennen


Da bis zum Abflug noch einige Zeit zur Verfügung steht, machen wir eine Stadtrundfahrt, die an einigen sehenswerten Punkten dieser uralten Stadt vorbeiführt.
Hier das Parlament.


gesäumt von Athene


und Apollo


Vor dem Parlament diese in traditioneller Uniform eingekleidete Soldaten, die in gewissen Zeitabständen rituelle Paraden abhalten, ein beliebtes Fotomotiv


unvermeidlich die Akkropolis, noch immer eine ewige Baustelle


und die Gerüste setzen sich an einigen 'Baustellen' fort


hier ist schon renoviert und vermittelt eine Vorstellung von diesem mächtigen Gesamt- bauwerk


Im Park unterhalb der Akkropolis ein Musikant, der typische griechische Melodien spielt, melodisch und wohlklingend auf eine 10-saitigen Mandoline


und auf dem weiteren Weg unzählige Tauben, die gefüttert werden wollen,. wobei man gleich daneben in einem Kiosk Futter kaufen kann,


was dieses junge Mädchen ohne Scheu von ihrer Hand picken lässt


und als Schlusspunkt diese Tafel aus mattierter Bronce, die Athen als das Meer befahrenden Stadt-Staat manifestiert

Damit sind wir am Ende unsrer diesjährigen SeaCloud Segelreise durch die Ägäis angekommen. Es war, wie immer eindrucksvoll und erlebnisreich und wir werden beim Betrachten der Bilder ein Stück der Reise mit allen möglichen Erinnerungen noch einmal nachvollziehen.

Ute und Gerhard Kristen

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